• Gossen Metrawatt
  • Camille Bauer

Netzprobleme erkennen und beheben

Netzprobleme frühzeitig erkennen und beheben


Spätestens mit dem Beginn der Energiewende in Deutschland kommt der Spannungsqualität in elektrischen Verteilnetzen (der so genannten Netzqualität) eine immer wichtigere Bedeutung zu. Im Idealfall weist die Spannung in elektrischen Netzen eine Sinusform auf, die durch Spannungshöhe, Frequenz und Kurvenform bestimmt wird.

Durch das Zusammenspiel von geänderten Netzverhältnissen sowie dem vermehrten Einsatz von nicht linearen Verbrauchern und Erzeugern, wie zum Beispiel Frequenzumrichter, USV-Anlagen, Energiesparlampen, PCs, Kopierer und Filterschaltungen, treten zunehmend Phänomene auf, welche die Sinusform von Strom und Spannung negativ beeinflussen, die Netzqualität verschlechtern und zu Problemen bei anderen Verbrauchern führen können. Diese Probleme können zusätzliche Kosten für den Betreiber von elektrischen Anlagen verursachen.

Typische Beispiele für auftretende Phänomene aufgrund einer schlechten Netzqualität:

  • Überhitzung von Motoren
  • Unerwünschte Ausschaltung von Fehlerstromschutzeinrichtungen sowie Sicherungen
  • Flackern von Leuchtstofflampen sowie Monitoren
  • Ausfall von elektronischen Vorschaltgeräten
  • Beeinträchtigung der Übertragung von Rundsteuersignalen
  • Beeinträchtigung sowie Täuschungsalarme von funkvernetzten Rauchwarnmeldern
  • Erhöhte Blindarbeit und damit erhöhte Stromkosten

Mangelnde Netzqualität belastet und beeinträchtig deswegen elektrische Verbraucher und kann im schlimmsten Fall zur Gefährdung von Personen und Sachen führen. Den wirtschaftlichen Schaden durch Netzphänomene bezifferte eine Studie bereits in 2007 auf 157 Milliarden Euro pro Jahr mit stark wachsender Tendenz. Netzqualität ist kein neues Thema, obwohl es in den letzten Jahren, bedingt durch eine immer höher technologisierte und auch anfälligere Welt, mehr und mehr in den Fokus rückte. Die Betrachtung und die Grenzen für die elektrischen Phänomene leiten sich aus der Normung für die elektromagnetische Verträglichkeit der IEC 61000-x-x ab.

Wie lassen sich Netzprobleme erkennen?

Eine ständige Netzüberwachung hilft, Netzphänomene bereits früh zu erkennen und Anlagenausfällen vorzubeugen. Mit modernen Starkstrommessgeräten wie dem Klasse A zertifizierten LINAX PQ3000 des Schweizer Netzqualitätsspezialisten Camille Bauer - aus der GMC-Instruments-Gruppe zu der auch GOSSEN METRAWATT gehört - lassen sich alle gängigen Störgrößen und Spannungsereignisse, wie Oberschwingungen, Änderungen der Netzfrequenz oder Flicker zuverlässig und dauerhaft aufzeichnen, erkennen und bewerten. Über die integrierte und sehr detaillierte Netzqualitäts-Reportingfunktion (PQEasy-Report) kann der Fachmann selbst ohne teure Zusatzsoftware Probleme im Netz auf einen Blick erkennen. Zusätzlich ist es möglich mit Hilfe der Differenzstrommessung Isolationsfehler aufzuspüren.

Mit Hilfe von Schwellwerten kann bei der Überschreitung eines kritischen Wertes zusätzlich eine Meldung abgesetzt werden. Dadurch können bereits frühzeitig geeignete Gegenmaßnahmen geplant und durchgeführt werden sowie kostspielige Anlagenausfälle vermieden werden.

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