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  • Camille Bauer

EM402: Was ist beim Anschluss von Energiezählern mit Impulsausgang an eine SPS zu beachten?

Der Impulsausgang von Energiezählern ist in der EN 62053-31 bzw. DIN 43864 standardisiert und hat folgendes Timing:

Damit die Impulse mit einfachen Mitteln zu erkennen sind sollte der EIN-Zustand möglichst lange sein, die Beschränkung wird durch die eingestellte Impulsrate vorgegeben. Bei hohen Impulsraten und Volllast muss der EIN-Zustand kurz genug sein damit noch die minimale Zeit für den AUS-Zustand eingehalten werden kann.

Wählt man den kürzest zulässigen EIN-Zustand mit 30ms und gibt dieses Signal auf eine Digital-Eingangskarte einer Steuerung, dann kann dies bei manchen Steuerungen mit langen Zykluszeiten und hohem Programmvolumen zu Problemen bei der Impulserkennung kommen. Abhilfe schafft häufig einen EIN-Zustand von 100 ms oder länger zu wählen.

Bei überdimensionierten Wandlern oder Netzen kann es nun erforderlich sein, dass zugunsten einer besseren Auflösung mit hohen Impulsraten gearbeitet wird. Durch die geringere Belastung wird die Impulsfolge so gering sein, dass auch der EIN-Zustand länger sein kann als durch Volllast eingeschränkt. In diesen Applikationen ist jedoch sicherzustellen, dass die Belastung des Netzes generell unterhalb der durch das Timing vorgegebenen Obergrenze bleibt.

 

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